Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Thomas Math
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von Thomas Math » 25.5.2010, 23:09

markus hat geschrieben:Der deutsche "Südstaatendialekt" ist für mich auch schwer zu verstehen, aber fürchterlich ist der nicht...

:lol:
Ich war mal in der Schweiz und deren "Deutsch" kann man mit fuerchterlich nur sehr unzureichend beschreiben ,zumindest fuer einen Auslaender.
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von markus » 26.5.2010, 0:55

Thomas Math hat geschrieben:
markus hat geschrieben:Der deutsche "Südstaatendialekt" ist für mich auch schwer zu verstehen, aber fürchterlich ist der nicht...

:lol:
Ich war mal in der Schweiz und deren "Deutsch" kann man mit fuerchterlich nur sehr unzureichend beschreiben ,zumindest fuer einen Auslaender.
Wenn ein Schweizer im deutschen Fernsehen "Schweizer Deutsch" spricht, braucht man entweder Untertitel, oder einen Dolmetscher. Ohne Witz.
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rodger
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von rodger » 26.5.2010, 8:16

Das gemächlich-freundliche "Opernhüs" am Telefon finde ich immer hübsch. Und "Schlaft's gut miteinand'" sollen sie angeblich (ich war glaube ich in meiner Kindheit zuletzt in der Schweiz und bin ansonsten nur mal durchgefahren) sagen statt "Gute Nacht", das ist auch nicht übel.
Thomas Math
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von Thomas Math » 26.5.2010, 15:20

rodger hat geschrieben: Und "Schlaft's gut miteinand'" sollen sie angeblich (ich war glaube ich in meiner Kindheit zuletzt in der Schweiz und bin ansonsten nur mal durchgefahren) sagen statt "Gute Nacht", das ist auch nicht übel.
Im Ernst ?
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rodger
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von rodger » 26.5.2010, 15:36

Was im Ernst ? Daß die das so sagen ? Hab' ich mal gehört, ja. Soll so etwas heißen wie "Angenehme Nachtruhe". Mußt Du mal drauf achten wenn Du mit Deiner Sekretärin da beim Kongress im Hotel übernachtest.
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Helmut
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von Helmut » 26.5.2010, 16:56

Schweizerdeutsch ist ja, und darauf legen die Schweizer gesteigerten Wert, kein deutscher Dialekt, sondern eine eigene Sprache.
Das ist vielleicht, wie ich mal hörte, auch der Grund dafür, dass kaum ein Welschschweizer (das sind die, die französich sprechen) deutsch lernt, denn dann kann er ja trotzdem seine Landsleute immer noch nicht verstehen.

Helmut

PS.: im übrigen gibt es sowohl in Indien als auch in Afrika Menschen (z.B. in Südafrika, aber auch in Nigeria und Ghana), für die Englisch die Muttersprache ist, und das ist keineswegs das amerikanische Englisch.

PPS.: jedenfalls spricht z.B. Tony Blair wesentlich deutlicher und besser verständliches (britisches) Englisch, als George W. Bush (aber der ist ja auch aus Texas, dem Staat, so sagt mir einst ein Amerikaner von der Ostküste, den die USA, wie im übrigen auch Kalifornien, doch besser den Mexikanern gelassen hätte.)
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von Thomas Math » 26.5.2010, 16:59

Also in der Schweiz bin ich fast nie,das ist ein zu kleines und unbedeutendes Land fuer irgendwelche wichtigen Konferenzen.
Der naechstemal bin ich im Juni in Hawaii und natuerlich nehme ich Megan mit es hilft ungemein wenn jemand bei einer Konferenz,die recht chaotisch verlaufen kann beim organisieren hilft ,mit Schweizer Beischlaf Gruessen hat das wenig zu tun.
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rodger
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von rodger » 26.5.2010, 17:07

Thomas Math hat geschrieben:natuerlich nehme ich Megan mit
Ich habe eben mal gegoogelt ... (weil ich nachgucken wollte ob nicht auch ein Auto so heißt, beim Auto hängt vermutlich noch ein e dran) ... Ah ja. Yes. Well. Also dann Gute Nacht. Ausgeschlafen und gut organisiert ist das ganze Chaos wie von einem abgefallen.
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von Thomas Math » 26.5.2010, 17:09

Helmut hat geschrieben:Schweizerdeutsch ist ja, und darauf legen die Schweizer gesteigerten Wert, kein deutscher Dialekt, sondern eine eigene Sprache.
Das ist vielleicht, wie ich mal hörte, auch der Grund dafür, dass kaum ein Welschschweizer (das sind die, die französich sprechen) deutsch lernt, denn dann kann er ja trotzdem seine Landsleute immer noch nicht verstehen.

Helmut

PS.: im übrigen gibt es sowohl in Indien als auch in Afrika Menschen (z.B. in Südafrika, aber auch in Nigeria und Ghana), für die Englisch die Muttersprache ist, und das ist keineswegs das amerikanische Englisch.

PPS.: jedenfalls spricht z.B. Tony Blair wesentlich deutlicher und besser verständliches (britisches) Englisch, als George W. Bush (aber der ist ja auch aus Texas, dem Staat, so sagt mir einst ein Amerikaner von der Ostküste, den die USA, wie im übrigen auch Kalifornien, doch besser den Mexikanern gelassen hätte.)
Wenn man die Muttersprachler in GB und Suedafrika ,die Varianten des britischen Englisch sprechen zusammenzaehlt dann sind das noch immer ganz erhablich weniger als die Nordamerikaner.Was Nigeria angeht so ist das dort natuerlich auch eine Zweit und Drittsprache mit gleichem Recht koennte man jetzt auch die Deutschen dazu zaehlen.Im uebrigen gibt es auch in frueheren britischen Kolonien in Afrika den Trend das modernere Englisch zu sprechen. Was Blair und Bush und uebrigens auch den von den Europaern so verehrten B.H. Obama angeht so verstehe ich alle gleich gut.
Wobei Obama wenn er frei reden muss , meist voelligen Unsinn daherplappert genauso wie seinerzeit Bush .Blair ist ein exzellenter Redner frei und mit Manuskript.Hat nichts mit dem Akzent zu tun.
Habe nie verstanden warum der in GB abserviert wurde.
Das Schweizerdeutsch eine eigene Sprache ist glauben auch nur die Schweizer.
Oder schreiben die auch in Schweizerdeutsch etc etc.
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von Thomas Math » 26.5.2010, 17:11

rodger hat geschrieben:
Thomas Math hat geschrieben:natuerlich nehme ich Megan mit
Ich habe eben mal gegoogelt ... (weil ich nachgucken wollte ob nicht auch ein Auto so heißt, beim Auto hängt vermutlich noch ein e dran) ... Ah ja. Yes. Well. Also dann Gute Nacht. Ausgeschlafen und gut organisiert ist das ganze Chaos wie von einem abgefallen.
Selbst gegooglet du meinst ein franzoesisches Auto,ich wuerde den Teufel tun ein solches zu fahren.
Megan hat eine honduranische Mutter und einen Vater aus Wisconsin,glaube ich.
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von rodger » 26.5.2010, 17:14

Ich weiß daß ich ein französisches Auto meine ... ich habe es aber ohne e hinten eingegeben. Weil ich gucken wollte was Google zu Megan sagt. Und darauf bezog sich dann der Rest des Beitrags. (Wie zitierte ich doch gestern sehr angemessen, "Jede Pointe erklären ...")

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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von Helmut » 26.5.2010, 17:41

Thomas Math hat geschrieben:
Wenn man die Muttersprachler in GB und Suedafrika ,die Varianten des britischen Englisch sprechen zusammenzaehlt dann sind das noch immer ganz erhablich weniger als die Nordamerikaner.Was Nigeria angeht so ist das dort natuerlich auch eine Zweit und Drittsprache mit gleichem Recht koennte man jetzt auch die Deutschen dazu zaehlen.Im uebrigen gibt es auch in frueheren britischen Kolonien in Afrika den Trend das modernere Englisch zu sprechen. Was Blair und Bush und uebrigens auch den von den Europaern so verehrten B.H. Obama angeht so verstehe ich alle gleich gut.
Wobei Obama wenn er frei reden muss , meist voelligen Unsinn daherplappert genauso wie seinerzeit Bush .Blair ist ein exzellenter Redner frei und mit Manuskript.Hat nichts mit dem Akzent zu tun.
Habe nie verstanden warum der in GB abserviert wurde.
Das Schweizerdeutsch eine eigene Sprache ist glauben auch nur die Schweizer.
Oder schreiben die auch in Schweizerdeutsch etc etc.
Tatsächlich sind die Rechtschreibregeln in der Schweiz nicht die gleichen wie in Deutschland, z.B. gibt es in der Schweiz schon seit Jahrzehnten kein "ß" mehr, das ist dort überall durch "ss" ersetzt. Ebenso ist auch der Wortschatz keinesfalls identisch.

Was den unterschiedlichen Wortschatz zwischen britischen und amerikanischen Wortschatz angeht, hatte ich vor einigen Jahren ein "Schlüsselerlebnis". Wir hatten (im Geschäft) Besuch von zwei US-amerikanischen Kollegen, mit denen ich zum Mittagessen in die Firmenkantine ging. Es gab dort irgendwas aus Hähnchenfleisch. Einer der beiden fragte mich : "What kind of meat is this?", und ich antwortete "It's ..." und fügte da das Wort an, das in jedem Deutsch-Englisch-Wörterbuch als erste Übersetzung für "Hahn" kommt und dem französischem "coque" entspricht.
Daraufhin blickte ich in zwei so fürchterlich entsetzte Gesichter, wie ich sie selten sah, und einer der beiden stöhnte noch heraus "Oh no, you can't mean that". Erstaunt sagte ich dann "it's a male chicken", daraufhin völlig erleichtert. "Oh, I see, we call it rooster".

Helmut
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von rodger » 26.5.2010, 17:49

"... well done."
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von Thomas Math » 26.5.2010, 18:13

Helmut hat geschrieben:
Thomas Math hat geschrieben:
Wenn man die Muttersprachler in GB und Suedafrika ,die Varianten des britischen Englisch sprechen zusammenzaehlt dann sind das noch immer ganz erhablich weniger als die Nordamerikaner.Was Nigeria angeht so ist das dort natuerlich auch eine Zweit und Drittsprache mit gleichem Recht koennte man jetzt auch die Deutschen dazu zaehlen.Im uebrigen gibt es auch in frueheren britischen Kolonien in Afrika den Trend das modernere Englisch zu sprechen. Was Blair und Bush und uebrigens auch den von den Europaern so verehrten B.H. Obama angeht so verstehe ich alle gleich gut.
Wobei Obama wenn er frei reden muss , meist voelligen Unsinn daherplappert genauso wie seinerzeit Bush .Blair ist ein exzellenter Redner frei und mit Manuskript.Hat nichts mit dem Akzent zu tun.
Habe nie verstanden warum der in GB abserviert wurde.
Das Schweizerdeutsch eine eigene Sprache ist glauben auch nur die Schweizer.
Oder schreiben die auch in Schweizerdeutsch etc etc.
Tatsächlich sind die Rechtschreibregeln in der Schweiz nicht die gleichen wie in Deutschland, z.B. gibt es in der Schweiz schon seit Jahrzehnten kein "ß" mehr, das ist dort überall durch "ss" ersetzt. Ebenso ist auch der Wortschatz keinesfalls identisch.

Was den unterschiedlichen Wortschatz zwischen britischen und amerikanischen Wortschatz angeht, hatte ich vor einigen Jahren ein "Schlüsselerlebnis". Wir hatten (im Geschäft) Besuch von zwei US-amerikanischen Kollegen, mit denen ich zum Mittagessen in die Firmenkantine ging. Es gab dort irgendwas aus Hähnchenfleisch. Einer der beiden fragte mich : "What kind of meat is this?", und ich antwortete "It's ..." und fügte da das Wort an, das in jedem Deutsch-Englisch-Wörterbuch als erste Übersetzung für "Hahn" kommt und dem französischem "coque" entspricht.
Daraufhin blickte ich in zwei so fürchterlich entsetzte Gesichter, wie ich sie selten sah, und einer der beiden stöhnte noch heraus "Oh no, you can't mean that". Erstaunt sagte ich dann "it's a male chicken", daraufhin völlig erleichtert. "Oh, I see, we call it rooster".

Helmut
Auch in Grossbritannien wuerden die meisten unter "cock" Penis und nicht Hahn verstehen.
Da hast Du ein veraltetes Woerterbuch.
Ein anderes beliebtes Wort waere "dick".
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Re: Vogelperspektivisch weltanschauliches bei Karl May ...

Beitrag von Helmut » 26.5.2010, 18:33

Thomas Math hat geschrieben:
Helmut hat geschrieben:
Thomas Math hat geschrieben:
Auch in Grossbritannien wuerden die meisten unter "cock" Penis und nicht Hahn verstehen.
Da hast Du ein veraltetes Woerterbuch.
Ein anderes beliebtes Wort waere "dick".
Siehe z.B. auch hier:

http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=d ... earch=Hahn

Helmut
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https://silk.pl/jedwabne-poszewki-na-poduszki-8-godzin-pielegnacji-skory-i-wlosow/