Sascha Schneider

markus
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Re: Sascha Schneider

Beitrag von markus » 11.11.2009, 20:39

Könnte man sagen, es ist die Sucht am Leben an sich, ist damit jeder irgendwie süchtig? Wenn man eine Sucht aufhört und mit einer anderen anfängt, drängt sich der Gedanke auf. Man muß halt immer irgendwas machen, sonst hört man auf zu leben. Man muß halt nur für sich das richtige finden, damit diese Sucht nicht krank macht. Wir sind also alle abhängig vom Leben. Kann man das so sagen?
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rodger
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Re: Sascha Schneider

Beitrag von rodger » 11.11.2009, 20:46

Die Nichtsuchtproblematiker können aber auch ganz gut leben ...

:wink:

Schneider und ich (Jetzt geht's aber los hier ... :wink: ) dachten eher an Ich-Schwäche, Ersatz-Befriedigung, Liebesersatz usw.
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Re: Sascha Schneider

Beitrag von Suse » 11.11.2009, 20:47

@ Jenny vielen Dank schon mal für die Info

@ Rodger, vielen Dank auch Ihnen.
Ja, meine Frage bezieht sich wirklich darauf, ob jemand von Ihnen weiß, wie viele Bilder es davon gibt? Wann diese entstanden sind und ob sie als Kohlezeichnung oder als Stich entstanden sind?
Mit Auflage meine ich ob es vll eine begrenzte Anzahl gibt. Ich komme deshalb darauf weil, wie gesagt unten am Bild auf der linken Seite etwas steht was ich unter umständen als Nummerierung erkennen könnte. Aber ich bin da wie gesagt überhaupt kein Experte und deshalb wollte ich Sie mal fragen.

Ich bin für jede Information dankbar.

Vielen Dank
Liebe Grüße
Zuletzt geändert von Suse am 11.11.2009, 21:28, insgesamt 1-mal geändert.
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rodger
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Re: Sascha Schneider

Beitrag von rodger » 11.11.2009, 20:54

Suse hat geschrieben:somit muss es ja in Hamburg und in Mainz dieses Bild geben
Ich meinte es eher stilanalytisch nachtigallickhördirtrappsenmäßig, aber wie gesagt, ich bin mir keineswegs sicher ... (außerdem: nicht 'in Hamburg'. Immer schön präzis' bleiben.)

(Vergessen Sie's)

:D
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Re: Sascha Schneider

Beitrag von StefanS » 12.11.2009, 16:51

Hallo, Suse!

Wie Hartmut Vollmer in seinem Vorwort zum Briefwechsel-Band schreibt, hat Schneider Das Gefühl der Abhängigkeit in seiner ersten, erfolgreichen Einzelausstellung 1894 im Kunstsalon Lichtenberg in Dresden präsentiert. 1896 erschien bei J. J. Weber, Leipzig, eine Mappe mit 12 Holzstichen nach Originalkartons (in der Reihe: Meisterwerke der Holzschneidekunst), unter denen sich auch dieses Bild befindet. Ich schätze, dass es sich bei euerm Exemplar zu Hause um einen dieser Holzstiche handelt, die farbige Version gestaltete Schneider erst 1920. Besonders selten scheint der Stich leider nicht zu sein, da bereits 1897 zwei weitere Auflagen der Mappe herauskamen, wobei natürlich noch nicht feststeht, wie hoch diese tatsächlich waren.
Seit wann habt ihr dieses Bild denn? 1991 war in Wiesbaden eine Sascha-Schneider-Ausstellung, könnte das Bild daher stammen?

Viele Grüße!
Stefan
Suse
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Re: Sascha Schneider

Beitrag von Suse » 13.11.2009, 1:58

Lieber Stefan!

Das ist aber sehr nett von Ihnen. Dieses Bild befindet sich schon länger bei uns, seit Anfang der 70er Jahre und es könnte sich wirklich, um so einen Holzstich handeln (gibts die auch in Brauntönen? Das Bild sieht wirklich genau so aus wie das auf dem Link). Und das ist genau das was ich auch gerne wissen wollte. Also das Bild ist um die Jahrhundertwende wie auch der Rahmen. Ich fand das einfach nur so spannend, weil wir immer überlegt haben, von wem denn nur dieses Bild sein könnte und dann lese ich zufällig diesen Artikel über Sascha Schneider.

Lieber Stefan vielen lieben Dank für die Info :D.
Es hat mich sehr gefreut und vielen Dank für die Mühe die Sie sich gemacht haben.

Liebe Grüße zurück!!!
Suse
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Abu Seif
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Re: Sascha Schneider

Beitrag von Abu Seif » 29.7.2011, 23:28

Bei der Suche nach eventuellen May Erwähnungen in meiner Sammlung antiquarischer Bücher, stieß ich auf diesen Artikel, er entstammt dem Folio Band "Moderne Kunst in Holzschnitten" aus dem Richard Bong Verlag. Erschienen ist der Band um 1895.

Das gesamte Buch strotzt vor schöner kleiner Orientnachrichten, man kann sich gut vorstellen das May solche Geschichten aufgriff und zu als Material für seine Erzählungen nutzte.

Bild
Artikel über Sascha Schneider von 1900 von Kara Ben Nemsi auf Flickr
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