Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Prodinger
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von Prodinger » 11.1.2010, 18:09

Hätte ich mich in den Ardennen 1944 so an den Feind angeschlichen wie es May in seinen Büchern schildert, ich hätte den 2. Weltkrieg kaum überlebt.
Wow! Da muessen Sie ja aelter als Ratzinger sein! Hochachtung!

Ich lernte im Alter Gerstaeckern und Moellhausen und Retcliffen auch mehr
schaetzen als May'n. Der wirkt auf Jugendliche eben staerker. Meine persoenliche Geschichte halt.
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von sciurus » 11.1.2010, 20:05

rodger hat geschrieben:Jetzt habe ich gleich zwei Doro-Beiträge hintereinander nicht verstanden ... schlechte Quote heute ...
Haha! Ich schon! (Ja, der Beitrag war nicht sinnvoll, sry, aber das musste ich ihm mal sagen…)
hat geschrieben:Hätte ich mich in den Ardennen 1944 so an den Feind angeschlichen wie es May in seinen Büchern schildert, ich hätte den 2. Weltkrieg kaum überlebt.
Warum?
Zuletzt geändert von sciurus am 12.1.2010, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von Doro » 11.1.2010, 21:22

=> Sciurus... siehe Saloon
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von Doro » 12.1.2010, 19:49

Zwockel hat geschrieben:
Der Leser des ausgehenden 19. Jahrhunderst hatte noch nicht so den Überblick wie heute.
Einspruch!

May beweißt das Gegenteil... 8)
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von Zwockel » 12.1.2010, 23:26

Einspruch zurückgewiesen, Doro.

Gerade Karl May beweist wie wenig informiert er eigentlich über die Geschehnisse in der Welt war.
Nach 1900 hat sich das bei May geändert, aber das war das Informationssystem schon deutlich besser geworden.
May räumte selbst um 1901 ein, dass ihm vieles mangels eigener Bildung nicht zugänglich sei.
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von Doro » 13.1.2010, 21:57

Zwockel hat geschrieben:Einspruch zurückgewiesen, Doro..
Erneuter Einspruch!
Gerade Karl May beweist wie wenig informiert er eigentlich über die Geschehnisse in der Welt war.
Das ist nur teilweise richtig...
Nach 1900 hat sich das bei May geändert, aber das war das Informationssystem schon deutlich besser geworden.
Zumindest was einige Details angeht hätte er genauer recherchieren müssen und auch können, finde ich...
Ich nehme an, es war ihm nicht wichtig und für seine Werke ist es auch nicht wirklich wichtig.
Das sehen hier ja ebenfalls die meisten so...
May räumte selbst um 1901 ein, dass ihm vieles mangels eigener Bildung nicht zugänglich sei
Ich habe weniger Bildung als er, aber das hindert nicht sich Wissen zu beschaffen.
Was sicherich heute einfacher ist, zugegeben... zuerst muss man aber wollen.
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von Doro » 13.1.2010, 22:07

May hat landschaftliche Beschreibungen in seinen Büchern gemacht, ohne diese Gegenden je besucht zu haben. Wie gut seine geographischen Kenntnisse waren, beschreibt die folgende Story:

Freunde meinerseits waren vor Jahren in Nordamerika auf einer Rundreise (okay, kommt mir wie ein Jahrhundert her vor). Als wir die Dias anguckten und meine Freunde ihre Eindrücke beschrieben, warf ich immer wieder einige Anmerkungen dazwischen. Auf die Frage, wann ich denn dort gewesen sei, weil ich mich sooo gut auskenne, hatte ich nur die Antwort...
in meiner Phantasie mit Karl May und seinen Büchern...
Das sorgte für allgemeine Erheiterung :mrgreen:

Dieses Wissen hatte er sich angelesen (was er in seinen Geschichten auch immer wieder betont!) also gab es auch Möglichkeiten sein Wissen zu erweitern!

Wo ein Wille und so... :lol:
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von markus » 13.1.2010, 22:12

Wie Helmut immer gerne betont hat er sein ganzes Wissen über den Orient nur Karl May zu verdanken. Oder wie May selber des öfteren betont steht in den Baedeckers dieser Welt immer nur die halbe Wahrheit.

:wink:
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von sciurus » 13.1.2010, 22:19

Ein Verwandter von mir hat mal ein paar Storys von Arbeitskollegen (einer kommt aus dem ehemaligen Persien und der andere aus dem Maghreb, glaube ich) erzählt und meine Mutter, die schon ewig lange kein KM mehr gelesen hatte, sofort: "Die beiden erinnern mich an den Hadschi Halef Omar...", also noch ein Hinweis darauf, dass einige seiner Quellen gut waren. :wink:
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von markus » 13.1.2010, 22:23

Ich glaube eher das war nur eine Asoziation mit May. 8)
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von sciurus » 13.1.2010, 22:27

Oh mann. 8) Abends gehört mein Gehirn echt in den Mülleimer und Deckel drauf... wie meinen?
Ich meinte einfach nur, dass er das Wesen der / mancher Menschen im Orient, worüber er nur in Büchern etwas finden konnte, anscheinend treffend beschrieben hat. Manchmal zumindest. (Es ging bei dem Zitat meiner M nämlich einfach um die Art, zu reden, sich zu verhalten...)
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von markus » 13.1.2010, 22:31

Ich kannte da mal einen LKW-Fahrer der vor Jahren regelmäßig unsere Firma anfuhr und der hatte eine innere Ähnlichkeit mit dem guten alten Hobbelfrank, keine äußere, da war er zwar auch so klein, aber keineswegs so dürr wie er. Aber wenn er seinen Mund öffnete und einem die schönsten warmen sächsischen Floskeln an den Kopf warf, dachte ich nur, Franki, du bist echt, dich gibts wirklich. Und wenn ein Kollege und er sich gegenseitig (nicht ernsthaft :wink: ) am foppen waren, dann wars als würde es der Hobbel-Frank und der dicke Jemmy sein. Genial :D .
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von markus » 13.1.2010, 22:33

Dann hab ich dich jetzt richtig verstanden sciurus :)
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von sciurus » 13.1.2010, 22:36

markus hat geschrieben:Ich kannte da mal einen LKW-Fahrer der vor Jahren regelmäßig unsere Firma anfuhr und der hatte eine innere Ähnlichkeit mit dem guten alten Hobbelfrank, keine äußere, da war er zwar auch so klein, aber keineswegs so dürr wie er. Aber wenn er seinen Mund öffnete und einem die schönsten warmen sächsischen Floskeln an den Kopf warf, dachte ich nur, Franki, du bist echt, dich gibts wirklich. Und wenn ein Kollege und er sich gegenseitig (nicht ernsthaft :wink: ) am foppen waren, dann wars als würde es der Hobbel-Frank und der dicke Jemmy sein. Genial :D .
:roll: Also gut.
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Re: Gedanken zu diesem & jenem in "Die Rache des Ehri"

Beitrag von Doro » 13.1.2010, 22:37

Letztendlich schreibt das Leben die besten Stories...
Wer Augen und Ohren offen hat, der kann daraus sicher den Roman schlechthin zaubern :-)
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