Orig. Buchplakatentwürfe von Berndt Guben-Büchern (Pfeiffer)

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nikolaus12
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Orig. Buchplakatentwürfe von Berndt Guben-Büchern (Pfeiffer)

Beitrag von nikolaus12 » 31.10.2007, 10:44

Guten Morgen,
seit einigen Jahren bin ich im Besitz von zwei Buchplakatentwürfen für Bücher der "Pfeiffer"-Reihe des Abenteuer-Autors Berndt Guben (Karl-May-Verlag).

Es handelt sich um 2 Aquarelle auf Karton, 30x40 cm, signiert mit "ELKE" für die Bücher 1. "Weg in die Freiheit" und 2. "Der Pfeiffer/Die schöne Teufelin". Mir wurden diese Bilder seinerzeit aus dem Traudel Meischke-Nachlass angeboten mit dem Hinweis, dass diese möglicherweise von Else Lasker-Schüler gemalt worden sein sollen.
Nach Auskunft der Else-Lasker-Schüler-Stiftung sind beide Aquarelle wahrscheinlich nicht von ELS gemalt worden, da diese die Signatur "ELKE" nie verwendet hatte.
Kann mir jemand Auskunft über den Maler dieser Buchplakatentwürfe geben? Oder kennt Ihr Jemanden der dies möglicherweise kann?

Für einen echten Berndt-Guben-Fan sind diese Entwürfe wirklich das Größte und einmalig!

Vielen Dank im Voraus.

Gruß

nikolaus12
Wolfgang Wiesheier
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Beitrag von Wolfgang Wiesheier » 1.11.2007, 12:02

Wer der mit ELKE signierende Künstler ist, kann ich Ihnen auch nicht sagen, aber die Möglichkeit, daß es Else Lasker-Schüler war, dürfte ausscheiden, starb diese doch bekanntlich 1945 und erschien der erste Pfeifer-Band erst 1952.

Die beiden Bilder wurden 2002 mal bei Ebay angeboten. Waren Sie da der Käufer gewesen?

Darüberhinaus ist es ja so, daß die Bilder weder für die Reihenbuch-Ausgabe noch für die KMV-Ausgabe Verwendung gefunden haben. Und auch die Titel "Weg in die Freiheit" und "Die schöne Teufelin" sind gänzlich unbekannt. Bei Reihenbuch hießen die ersten beiden Bände "Liebe, Rum und Pulverfaß" und "Korsaren Knuten Kapitäne", beim KMV "El Silbador" und "Kerker und Ketten".

Ich könnte mir vorstellen, daß es sich bei den - meiner Meinung nach eher ungelenk wirkenden - Bildern um die Entwürfe einer anderen nie realisierten Buchausgabe handelt oder aber um das, was man heute mit dem Begriff "Fan-Art" bezeichnen würde.

Wolfgang Wiesheier
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