RIMA von W.H. Hudson

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rodger
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RIMA von W.H. Hudson

Beitrag von rodger » 23.6.2004, 0:06

Eines der Bücher, die mich am meisten beeindruckt haben, das ich öfter gelesen habe und auch wieder lesen werde, ist „Rima“ von W.H. Hudson. Ebenso wie etwa „Moby Dick“ nicht primär eine Abenteuergeschichte, aber mit einigem guten Willen auch noch als solche einzuordnen, da es zu früheren Zeiten im Regenwald spielt und Indianer eine entscheidende Rolle innehaben.

Es ist eine Geschichte vom verlorenen Paradies, das wieder gesucht und gefunden und doch wieder verloren wird, oder auch, wenn man so will, eines der vielen Werke, wie z.B. der „Tod in Venedig“ oder „Der alte Mann und das Meer“, über die Theorie der Unmöglichkeit der vollkommenen Liebe, oder auch, der Vollkommenheit, auf Erden.

„Rima“ ist der Name eines wundervollen Wesens, und eine Abkürzung, eine Kurzform, von „Riolama“, dem Land, um das es geht. Die Geschichte wird erzählt von Mr. Abel, und endet tragisch.

An die Rima dieses Romans wurde ich auch kürzlich in Karl Mays „Ardistan und Dschinnistan“ erinnert, bei der Schilderung der Merhameh.

Der Roman, im Original „Green Mansions“, erschien seinerzeit bei Manesse und ist seit langem vergriffen, aber antiquarisch, und durchaus bezahlbar, zu bekommen.
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