Rheder und Matrose

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Helmut Prodinger
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Rheder und Matrose

Beitrag von Helmut Prodinger » 11.11.2006, 21:57

Ernst Willkomm, Rheder und Matrose.

Vielleicht kein reiner Abenteuerroman, aber er hat doch Elemente eines
solchen. Und Einfluesse von Gustav Freytag, Soll und Haben. Heiszt
doch der gewitzte junge Mitarbeiter sogar Anton.
Dazu gibt es Segelschiffromantik, Auswanderer (nach Brasilien),
juedische Wucherer, einen mexikanischen Abenteurer, einen verlorenen Sohn (Miguel), etc.

Leider lag mir die Originalversion von 1857 nicht vor, sondern nur
eine gekuerzte/modernisierte Ausgabe.
Helmut Prodinger
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Weisse Sclaven

Beitrag von Helmut Prodinger » 23.11.2006, 11:48

Und nun griff ich zum naechsten Werk von Ernst Adolf Willkomm:
"Weisse Sclaven oder die Leiden des Volkes". Wow!

Ein Freund(?) Gutzkow's; schrieb dieses Werk etwa zeitgleich
mit Hacklaender's Europaeisches Sclavenleben. Verdient es vielleicht,
ebenso wie Hacklaender, aus der Schublade hervorgezogen zu werden.
Wo ist der Neue Arno Schmidt, der ein Nachtprogramm schreibt?

Goerlitz und die Haide(!) spielen 'ne Rolle, und Weberschicksale.
Dann auch ein "guter" Raeuberhauptmann. Schiller's Raeuber werden
mehrfach erwaehnt. Weiters der Volksstamm der Wenden (Elbslawen). Ich hab' erst die Haelfte durch; 's ist 'n ziemlicher Schmoeker, aber lieszt sich etwas besser als "Der Zauberer von Rom"!

Ob May das wohl gekannt hat?
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