Was mir die Software erzählt

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rodger
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von rodger » 2.7.2016, 10:35

... übrigens im Verlauf ein sehr passender Geburtstagsthread für Markus. Kraut und Rüben. Rübenkraut. :D
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rodger
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von rodger » 2.7.2016, 10:55

rodger hat geschrieben: Und mit klugen Frauen ist es auch so eine Sache. Darüber ausführlich die Wahrheit zu schreiben würde indes den Beitrag sprengen. :D
Ein Beispiel aber, fiel mir gerade auf dem Flur ein und muß mal raus, auch'n Beispiel muß mal raus: da gibt's so eine Tante Trulla in Sachen May, die schreibt auch schon mal Beiträge für Sonderbände oder was weiß ich, die ging mal vor Jahren in der Mailingliste wie eine Furie auf mich los, wie ein keifendes Fischweib, weil sie halt nicht kapierte oder kapieren wollte, daß May ihrem zurechtgestrickten Bild vom gewaltfreien Friedensonkel oft so ganz und gar nicht entspricht ... da ist es dann halt nicht weit her von wegen klug ... aber bei Männern gibt's das auch, ok. :D
Hermann Wohlgschaft
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von Hermann Wohlgschaft » 2.7.2016, 11:07

Lieber Rüdiger,

muss ich Dir versichern, dass ich Dich nicht für einen 13-jährigen Jungen halte, sondern für einen sehr erwachsenen Mann? Allerdings bitte ich Dich um Verständnis dafür, dass ich jeden, der nach dem 10.2.1944 geboren ist, als jungen Hupfer betrachte. :D

Übrigens habe ich nichts gegen die Jugend, im Gegenteil. Derzeit arbeite ich sogar an einem Buchprojekt über Babys. Biografischer Hintergrund: Ich wurde vor ein paar Tagen gewissermaßen "Opa", denn eine junge Frau, mit der mich seit etlichen Jahren eine Vater-Tochter-Beziehung (im Sinne einer Wahlverwandtschaft) verbindet, wurde Mutter. Die kleine Emilie liebe ich wie ein Enkelkind. Also schreibe ich schon mal ein Buch über sie. Jetzt endlich verbreite ich mich über ein Thema, von dem ich wirklich etwas verstehe: :D Schwangerschaft, Geburt, Babyhüten ...
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rodger
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von rodger » 2.7.2016, 11:21

Hermann Wohlgschaft hat geschrieben: Buchprojekt über Babys.
Oh Gott. Bitte kein Freiexemplar ... :lol:

(Andererseits ... vielleicht kannst Du mich 'knacken' (wie z.B. in 'Old Firehand' die Ellen den Erzähler 'knackt' und er wiederum sie, was den Reiz der Geschichte ausmacht und worum sie, die Geschichte, im Wesentlichen geht ... auch wenn das bis heute offenbar kaum jemand begriffen hat ...) (Der Erzähler lernt sozusagen [zunehmend] seine männlichen Anteile zu entdecken bzw. [sie, die Anteile] zu leben, Ellen ihre weiblichen ... er war vorher zu weich, sie zu hart ... (sehr vereinfacht ausgedrückt ...)) Vielleicht lerne ich Kleinkinder einigermaßen zu mögen ... Das ist mir bis heut', Zitat: ich gestehe das beklommen ein, [...] nicht [...] beschieden ...)
Babyhüten ...
Wie ist das mit den Kopfgrößen ?

(just kidding)

:D
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von rodger » 2.7.2016, 11:50

Passend zu einigem weiter oben in diesem Thread geäußerten las ich heute
Dein freundliches Karl-May-Wiki-Benachrichtigungssystem
Siehstewoll ...

:mrgreen:
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von mugwort » 2.7.2016, 15:28

Hermann Wohlgschaft hat geschrieben:
Übrigens habe ich nichts gegen die Jugend, im Gegenteil. Derzeit arbeite ich sogar an einem Buchprojekt über Babys. Biografischer Hintergrund: Ich wurde vor ein paar Tagen gewissermaßen "Opa", denn eine junge Frau, mit der mich seit etlichen Jahren eine Vater-Tochter-Beziehung (im Sinne einer Wahlverwandtschaft) verbindet, wurde Mutter. Die kleine Emilie liebe ich wie ein Enkelkind. Also schreibe ich schon mal ein Buch über sie. Jetzt endlich verbreite ich mich über ein Thema, von dem ich wirklich etwas verstehe: :D Schwangerschaft, Geburt, Babyhüten ...
Sehr schön ;-) Womit wir übrigens ruckzuck wieder die Kurve zu Karl May bekommen hätte: Fiel mir doch neulich bei Hören des "Orientzyklus" (Peter Sodann liest die "grünen" Bände) auf, wie doch an auffallend vielen Stellen May auffallend liebevoll über (kleine) Kinder schreibt. Hier kommt eindeutig der große Bruder durch...

Viele Grüße
mugwort

P.S. I an den "Opa": Herzlichen Glückwunsch zum "Nachwuchs". Kinder sind einfach der Knaller, in jeder Hinsicht - ich weiss, wovon ich spreche, habe forumsbekannterweise zwei davon.

P.S. II an den Theologen: Erst mit der Geburt meiner Tochter (der älteren der beiden Banditen) habe ich übrigens begriffen, welch großartiges Geschenk das "Vater unser" ist: Wenn das, was ich als Mutter für meine Kinder empfinde, diese bedingungslose, hemmungslose und unzerstörbare, keiner Gegenliebe bedürftige Liebe, ein Abbild dessen ist, was Gott für die Menschen empfindet (und das impliziert die Anrede "Vater") - dann ist alles gut, jede Angst und Sorge (in metaphysischer Hinsicht) überflüssig.
Zuletzt geändert von mugwort am 2.7.2016, 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von mugwort » 2.7.2016, 15:36

rodger hat geschrieben:
rodger hat geschrieben: Und mit klugen Frauen ist es auch so eine Sache. Darüber ausführlich die Wahrheit zu schreiben würde indes den Beitrag sprengen. :D
Ein Beispiel aber, fiel mir gerade auf dem Flur ein und muß mal raus, auch'n Beispiel muß mal raus: da gibt's so eine Tante Trulla in Sachen May, die schreibt auch schon mal Beiträge für Sonderbände oder was weiß ich, die ging mal vor Jahren in der Mailingliste wie eine Furie auf mich los, wie ein keifendes Fischweib, weil sie halt nicht kapierte oder kapieren wollte, daß May ihrem zurechtgestrickten Bild vom gewaltfreien Friedensonkel oft so ganz und gar nicht entspricht ... da ist es dann halt nicht weit her von wegen klug ... aber bei Männern gibt's das auch, ok. :D
Vielleicht wäre es bei so einem Schlagabtausch hilfreich gewesen, wenn sich beide Kontrahenten die Möglichkeit vor Augen geführt hätten, dass a) keiner von beiden dümmer ist als der andere ist und b) verschiedene Interpretationen eines Textes/ eines Werkes/ einer Persönlichkeit MÖGLICH sind, auch wenn sie sich widersprechen und jeder seine eigene Auffassung für die richtige hält (das nennt man dann Toleranz).

Oder ist das zu schlicht? Im Eifer eines Mailgefechts wahrscheinlich schon ;-) Notfalls kramt man das Friedenspfeifchen nachträglich noch mal raus....

Viele Grüße
mugwort
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von rodger » 2.7.2016, 15:46

mugwort hat geschrieben: Vielleicht wäre es bei so einem Schlagabtausch hilfreich gewesen, wenn sich beide Kontrahenten die Möglichkeit vor Augen geführt hätten, dass a) keiner von beiden dümmer ist als der andere ist und b) verschiedene Interpretationen eines Textes/ eines Werkes/ einer Persönlichkeit MÖGLICH sind, auch wenn sie sich widersprechen
Nicht jede[r] (dieser Zusatz ist sozusagen ein freundliches Zugeständnis ... :mrgreen: ) ist so friedfertig, angenehm bescheiden aufretend :mrgreen: und differenzierungsfähig / -willig wie Du ...

Wenn ich mich recht entsinne lag der Fall so daß die gute Frau sich gleich ans Bein gemacht fühlte als ich ihr nachwies daß sie Blödsinn schreibt ...

8)

(Man könnte ja auch schreiben "Das hatte ich außer Acht gelassen" o.ä., wäre für mich kein Problem und sollte generell für niemand ein Problem sein ... Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so ...)
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von rodger » 2.7.2016, 15:55

mugwort hat geschrieben:zur Karl May
und schon mutiert im Zuge weiblicher Mutterkindeuphorie unser Karle zum weiblichen Wesen ...

:D
Fiel mir doch neulich bei Hören des "Orientzyklus" (Peter Sodann liest die "grünen" Bände) auf, wie doch an auffallend vielen Stellen May auffallend liebevoll über (kleine) Kinder schreibt. Hier kommt eindeutig der große Bruder durch...
Sodann liest übrigens ausgezeichnet, finde ich, am Rande bemerkt. Er macht nicht so ein Gedöns und Geschiss wie andere Sprecher, die fehlendes Einfühlungsvermögen offenbar durch Outrieren wettmachen wollen ...

Die Frau Trübenbach liest auch ausgezeichnet. Kann man bei vorleser.net sich anhören.

Daß May auffallend liebevoll über Kinder schreibt, ist mir auch schon aufgefallen. Ich finde das dann jeweils sympathisch, auch wenn ich es persönlich nicht recht nachvollziehen kann ... Auf die Idee, daß da der "große Bruder" durchkäme, war ich noch nicht gekommen. Aber möglich.
Kinder sind einfach der Knaller, in jeder Hinsicht


Ja, find' ich auch ... aber bissel anders ... :mrgreen: (ich muß mal die Stelle bei Wilhelm Busch wieder raussuchen, wo er deren Augenausdrücke beim Schweineschlachten beschreibt ...)
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von rodger » 2.7.2016, 16:05

Wilhelm Busch hat geschrieben:Haben Sie jemals den Ausdruck
von Kindern bemerkt, wenn sie dem Schlachten eines
Schweines zusehen? — Nein? — Nun, so rufen Sie
sich das Medusenhaupt vor die Seele. Tod, Grausam-
keit, Wollust — hier sind sie beisammen. — Muß
ich Ihnen sagen, nach dem, was ich so oft gesagt,
wie das kommt? — Der gute und der böse Dämon
empfangen uns bei der Geburt, um uns zu begleiten.
Der böse Dämon ist meist der stärkere und gesundere
Wenn sie auf Tauben losgehen sieht man's auch ... Da kommen mir dann welche und reden resp. schreiben von kindlichem Spieltrieb u.ä. Nix da Männeken ...
Thomas Mann hat geschrieben:Sie sahen nicht in die Dinge hinein, bis dorthin, wo sie kompliziert und traurig werden
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von mugwort » 2.7.2016, 17:07

rodger hat geschrieben:
mugwort hat geschrieben:zur Karl May
und schon mutiert im Zuge weiblicher Mutterkindeuphorie unser Karle zum weiblichen Wesen ...

:D
Fiel mir doch neulich bei Hören des "Orientzyklus" (Peter Sodann liest die "grünen" Bände) auf, wie doch an auffallend vielen Stellen May auffallend liebevoll über (kleine) Kinder schreibt. Hier kommt eindeutig der große Bruder durch...
Sodann liest übrigens ausgezeichnet, finde ich, am Rande bemerkt. Er macht nicht so ein Gedöns und Geschiss wie andere Sprecher, die fehlendes Einfühlungsvermögen offenbar durch Outrieren wettmachen wollen ...

Die Frau Trübenbach liest auch ausgezeichnet. Kann man bei vorleser.net sich anhören.

Daß May auffallend liebevoll über Kinder schreibt, ist mir auch schon aufgefallen. Ich finde das dann jeweils sympathisch, auch wenn ich es persönlich nicht recht nachvollziehen kann ... Auf die Idee, daß da der "große Bruder" durchkäme, war ich noch nicht gekommen. Aber möglich.
Kinder sind einfach der Knaller, in jeder Hinsicht


Ja, find' ich auch ... aber bissel anders ... :mrgreen: (ich muß mal die Stelle bei Wilhelm Busch wieder raussuchen, wo er deren Augenausdrücke beim Schweineschlachten beschreibt ...)
zu 1: :shock: - gelobt sei die EDIT-Funktion...

zu 2: Ja, ich höre Sodann auch gerne. Er liest eben vor und spricht nicht mit verteilten Rollen. Wer von einem Hörbuch letzteres erwartet, ist a) bei Sodann falsch und b) sollte vielleicht über ein Hörbuch nachdenken.

zu 3: Wenn ich mir das Wilhelm-Busch-Zitat ansehe: Wahrscheinlich nicht wirklich anders. Mit "Knaller" meinte ich nicht durchgehend himmelblau und rosarot, sondern gnadenlos autentisch, direkt und stets ein direkter Spiegel für uns selbst. Die (durchaus notwendigen) Masken des sozialen Umgangs, die Rollen und Verhaltensweisen, die wir alle im Laufe unseres Lebens erlernen und einüben (müssen), "sitzen" am Anfang noch gar nicht, dann noch lange sehr, sehr locker.
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von rodger » 2.7.2016, 17:33

mugwort hat geschrieben:Wahrscheinlich nicht wirklich anders. Mit "Knaller" meinte ich nicht durchgehend himmelblau und rosarot, sondern gnadenlos autentisch, direkt und stets ein direkter Spiegel für uns selbst.
Interessant ... Mir persönlich fehlt da vielleicht ein wenig der optimistische oder positive Ansatz ... Wenn ich sie auf Tauben losgehen oder an der Supermarktkasse sich heulend zu Boden werfen sehe wird mir nahezu schlecht und ich bin versucht handgreiflich zu werden ... habe schon vereinzelt Riesenkräche mit Erzeugern bekommen ... (nicht weil ich tatsächlich handgreiflich geworden wäre aber weil ich dann schon mal laut und deutlich werden kann ...)
Die (durchaus notwendigen) Masken des sozialen Umgangs, die Rollen und Verhaltensweisen, die wir alle im Laufe unseres Lebens erlernen und einüben (müssen), "sitzen" am Anfang noch gar nicht, dann noch lange sehr, sehr locker.
Hm ... seriös vorgetragen. Ich sehe es vielleicht etwas schlichter ... In Kindern zeigt sich der Mensch in seiner ganzen Häßlichkeit ... wenn er nicht erzogen wird ist es halt nichts ... und da das heute kaum noch jemand tut haben wir den Schlamassel ...

8)
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von rodger » 2.7.2016, 17:40

mugwort hat geschrieben:Er liest eben vor und spricht nicht mit verteilten Rollen.
Stimme verstellen ist halt gar nichts ... (auch wenn mir schon mal jemand von wegen "voice switching" gekommen ist ... der vermeintlich schicke fremdsprachige Ausdruck bringt's halt auch nicht, macht's nicht besser ...)
Man braucht die Stimme nicht zu verstellen, selbst wenn man verteilte Rollen spricht, ein bißchen variieren innerhalb der stimmlichen Bandbreite halt ... und daß verschiedene Figuren halt anders sprechen muß man ja wahrlich nicht ausschließlich über Tonhöhe regeln ...
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von rodger » 2.7.2016, 18:10

Schön, wenn einer sprechen, vortragen kann ...

https://www.youtube.com/watch?v=nNEssgL31oU

(und dann hat er sich später zu Tode gesoffen und am Ende war's ganz elend ... Hollywood und Ruhm nicht verkraftet ... dann vielleicht doch lieber im Büro als vierter Hansel von links ... :D )
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Re: Was mir die Software erzählt

Beitrag von mugwort » 2.7.2016, 18:50

rodger hat geschrieben: In Kindern zeigt sich der Mensch in seiner ganzen Häßlichkeit ... wenn er nicht erzogen wird ist es halt nichts ... und da das heute kaum noch jemand tut haben wir den Schlamassel ...
Ich sehe nicht die Häßlichkeit, sondern die Ursprünglichkeit. Die - weil kindlich, daher noch unschuldige Ichbezogenheit, die im Reifeprozess idealerweise der Gruppenbezogenheit weicht. Erziehung im Sinne eines pädagogischen Rumdoktern braucht es dafür meiner Meinung nach meistens gar nicht. Ein vernünftiges Vorleben genügt in der Regel (mittelfristig). Und daran hapert es nach meiner Wahrnehmung: Wie sollen Kinder werden, denen Eltern und Gesellschaft vorleben, dass es im Leben vorzugsweise um den eigenen Erfolg, das eigene Ego, den eigenen Spaß, das eigene Ansehen und die eigene Bequemlichkeit (die Liste ließe sich beliebig fortsetzen) geht?

So, jetzt sollte ich mich aber weiterer Kommentare enthalten, meine Qualifikation in Sachen Pädagogik geht über das schlichte Muttisein nicht hinaus ;-)

Viel Spaß beim Fußball allerseits,
bis demnächst
mugwort
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