König Ludwig II. als Romanheld Karl Mays

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rodger
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Re: König Ludwig II. als Romanheld Karl Mays

Beitrag von rodger » 28.7.2011, 18:21

handelt sich es um einen Roman von Karl May, um den „Peitschenmüller“, der zusammen mit dem „Silberbauern“ und dem „Samiel“ oder „Wurzelsepp“ eine Trilogie bildet, die sich „Wege zum Glück“ nennt
Das hat ein bißchen was vom Carl Carstens, der seinerzeit, wir erinnern uns, davon sprach Heinrich Böll habe unter dem Pseudonym Katharina Blüm ein Stück geschrieben ...

:D
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rodger
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Re: König Ludwig II. als Romanheld Karl Mays

Beitrag von rodger » 28.7.2011, 18:46

Es wird übrigens aus der Bearbeitung zitiert, bei May steht
Er konnte nichts hören. Das Schleichen war auf der anderen Seite gewesen. Er wollte dorthin und ging auf den Fußspitzen um die Ecke, das Gewehr schußfertig in der Hand. Hier gab es Schatten. Er mußte noch um die nächste Ecke, um auf die Seite zu gelangen, auf welcher er das Geräusch gehört hatte. Er bog also auch um diese Ecke und - - rannte mit einem Wesen zusammen, welches in demselben Augenblicke von jenseits um die Ecke biegen wollte. Die Büchse entfiel ihm; er hatte keine Zeit, das Gewehr aufzuheben, denn das betreffende Wesen war ein Thier, ein - - Bär.

Der König sprang blitzschnell zur Seite. Mit eben solcher Schnelligkeit aber folgte ihm das Thier. Auch hier waren an der Mauer Scheite von Brennholz aufgeschichtet. Der König riß eins an sich, holte aus und schmetterte es dem Bären auf den Kopf - ganz erfolglos. Es war, als habe er mit einem kleinen Hammer auf ein Ambos geschlagen. Er holte zum zweiten Hiebe aus. Der Bär richtete sich empor und streckte die Pranken nach ihm aus. Der Streich fiel, und das Holzscheit prellte dem Könige aus der Hand. Ein brüllendes Brummen war die Antwort des Bären. Er öffnete den Rachen - da blitzte es hart hinter dem Könige auf. Ein Schuß krachte, und zu gleicher Zeit wurde er von einem mächtigen Rucke zur Seite gerissen, so daß er auf ein Knie niederstürzte.

Als er sich schnell wieder erhob, erblickte er einen Menschen, welcher dem zu Boden kollernden Bären die Klinge in das Herz stieß und dann gedankenrasch wieder zurücksprang.
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rodger
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Re: König Ludwig II. als Romanheld Karl Mays

Beitrag von rodger » 28.7.2011, 18:53

... aber der Bamberger "Peitschenmüller" ist es auch nicht, was er da zitiert, da steht wieder etwas anderes (in der mir vorliegenden Ausgabe mit (c) 1958 (110. Tausend), die Holz-Attacke ist dort enthalten).
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Abu Seif
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Re: König Ludwig II. als Romanheld Karl Mays

Beitrag von Abu Seif » 28.7.2011, 21:10

immer wieder beeindruckend wie gut sie im Stoff sind,
haben sie das gesamte Werk gelesen?
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rodger
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Re: König Ludwig II. als Romanheld Karl Mays

Beitrag von rodger » 28.7.2011, 21:29

Ja. Zu großen Teilen mehrmals.

8)
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Abu Seif
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Re: König Ludwig II. als Romanheld Karl Mays

Beitrag von Abu Seif » 28.7.2011, 21:32

Hut zieh :D
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Re: König Ludwig II. als Romanheld Karl Mays

Beitrag von markus » 28.7.2011, 21:43

Abu Seif hat geschrieben:Hut zieh :D
Eher Mitleid wäre angebracht. :mrgreen:
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rodger
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Re: König Ludwig II. als Romanheld Karl Mays

Beitrag von rodger » 28.7.2011, 22:40

Ich hab' ja vorhin schon freiwillig sowas schreiben wollen von wegen "Das kann man auch anders sehen und von Fachidiotie sprechen, und hie & da wird man das auch tun" o.ä, aber was soll ich mich selber heruntermachen, das machen schon andere ... z.B. dieser unsensible Haudrauf & Schreihals aus Krähfeld ... Ich muß ihn, so leid es mir tut, mit einem Beil erschlagen, die treue Seele ... (frei nach Georg Kreisler)

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Re: König Ludwig II. als Romanheld Karl Mays

Beitrag von markus » 29.7.2011, 7:37

Ich dich auch Liebelein.

:wink: :mrgreen:
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