Verbleib der Bamberger Indianistik-Sammlung

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abukital
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Verbleib der Bamberger Indianistik-Sammlung

Beitrag von abukital » 10.7.2005, 12:28

Bis Mitte der 1990er Jahre gab es in Bamberg, wo auch der Karl-May-Verlag seinen Sitz hat, ein Karl-May-Museum. Dort wurden zum einen Karl Mays Arbeitszimmer und die Bibliothek, später auch der Empfangssalon gezeigt, zum anderen wurde dort aber nach dem Radebeuler Vorbild auch eine Indianistik-Sammlung aufgebaut.
Ich hatte einmal das Glück, vom inzwischen verstorbenen Verleger Roland Schmid selbst durch diese Räume geführt zu werden.

Meines Wissens gab es nie einen richtigen Katalog zum Museum,
einem damals kostenlos verteilten Flyer kann man aber u.a. Folgendes entnehmen:
"Zu den wertvollsten Ausstellungsobjekten [Der Indianistiksammlung] zählen ein Skalp und eine Halskette mit einem mumifizierten Ohr als Amulett [...]. Glanzstücke sind auch eine perlengestickte Irokesenmütze und wertvolle kleine Amulett-Beutel."
Außerdem waren dort Neben Waffen und Kleidung u.a. ein Kanu aus Birkenrinde und ein handgeschnitzter Totempfahl ausgestellt.

Nach dem Verkauf des Karl-May-Nachlasses (die Originalmanuskripte blieben bekanntlich weiterhin in Bamberg) wurde auch die Indianistik-Abteilung geschlossen, und die Stücke sollten damals, möglichst als komplette Sammlung, verkauft werden.

Weiß hier jemand, was aus dieser Absicht geworden ist
K.A.

Beitrag von K.A. » 10.7.2005, 20:44

Hallo Abukital,

fragen Sie doch einmal direkt beim Karl-May-Verlag nach. Unter www.karl-may.de finden Sie eine Rubik für Anfragen aller Art und ich kann Ihnen versichern, dass Sie eine kompetente und befriedigende Anwort bekommen.

Viele Grüße
Kurt
Elke
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Bamberger Sammlung

Beitrag von Elke » 21.11.2005, 10:35

Soweit ich weiß stehen die Sachen noch in Bamberg. Als in Trossingen die Karl-May Ausstellung war, waren einige Sachen (2Figuren und der Totempfahl ) dort als Leihgaben zu sehen.
Gruß sendet Elke
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