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Nachrichten aus der Villa »Shatterhand.«

  
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iebe Mitglieder des Fördervereins, liebe Leserinnen und Leser!

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu, und es gibt eine ganze Menge über den Förderverein zu berichten. Unser Verein hat bisher in diesem Jahr einen Zuwachs von 14 neuen Mitgliedern zu verzeichnen – allen ein herzliches Willkommen, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.
     Zuerst bedanke ich mich bei all denen, welche den Förderverein bei den verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten das ganze Jahr über fleißig unterstützt haben.
     Wie bereits im letzten Jahr wurde auch diesmal das Osterbastelprogramm am Ostersonntag von Mitgliedern des Fördervereins in der »Villa Nscho-tschi« betreut und durchgeführt.
     Ein weiterer ganz großer Erfolg für Museum und Förderverein waren in diesem Jahr die 25. Karl-May-Festtage Anfang Mai. Dank der vielen Helfer und Unterstützer auf beiden Seiten ist es uns gelungen, am Donnerstag zum Prolog im Karl-May-Museum fast 800 Besucher begrüßen zu können. Durch die zahlreichen fleißigen Helfer am Stand des Museums auf den Karl-May-Festtagen im Lößnitzgrund wurden das Museum und der Förderverein würdig vertreten. Gemeinsam ist es uns geglückt, von Donnerstag bis Sonntag eine Rekordsumme von fast 450 Euro an Spenden zu sammeln, die natürlich dem Museum zu Gute gekommen sind.
     Auf dem Dresdner Stadtfest Mitte August war der Förderverein auch aktiv. Wie im vergangenen Jahr zwar ohne eigenen Stand, präsentierten wir das Museum gemeinsam mit ›Old Shatterhand‹ (Roland Wichmann) auf einer Werbetour über das Festgelände. Auch mit dieser Variante konnten wir viele Festbesucher und vor allem Familien erreichen.
     Die nächste große Veranstaltung war der diesjährige Tag der Sachsen Anfang September in Limbach-Oberfrohna. Dort präsentierten sich das Karl-May-Museum und unser Förderverein an allen drei Ver-anstaltungstagen. Die Standbetreuung wurde mit täglich vier Mitgliedern abgesichert. Alle Angebote wurden gut angenommen und wir konnten mit etlichen Festbesuchern ins Gespräch kommen und ihnen einen Besuch im Karl-May-Museum ans Herz legen.
     Als absolute Neuheit war der Förderverein in diesem Jahr auf dem Herbst- und Weinfest in Freital-Pesterwitz dabei. Trotz des leider sehr schlechten Wetters waren viele Besucher vor Ort, und wir konnten ihnen das Karl-May-Museum vorstellen. Dort präsentierte sich auch unser neues Vereinsmitglied, der Leiter des Frankfurter Puppentheaters, Herr Thomas Szymanski. Er stellte seine Karl-May-Puppen (Winnetou, Old Shatterhand, Sam Hawkens und natürlich Karl May selbst) in kleinen Inszenierungen an unserem Stand vor. Wir wünschen ihm, dass er sich in nächster Zeit noch mehr Karl-May-Figuren anfertigen lassen kann, um bald den ›Schatz im Silbersee‹ aufführen zu können.
     Auch hier allen Helfern von Museum und Förderverein wieder herzlichen Dank für die Bereitschaft, den Stand zu transportieren, aufzustellen und zu betreuen. In jedem Fall wollen wir versuchen, im nächsten Jahr zum Tag der Sachsen in Löbau und zum Weinfest in Freital-Pesterwitz wieder mit dabei zu sein. Natürlich wurden auch bei diesen beiden Veranstaltungen wieder Spenden für das Museum eingenommen.
     Die Kindermuseumsnächte in den Herbstferien erlebten eine komplette Neuauflage, bei welcher auch vom Förderverein Unterstützung gegeben wurde.
     Nach den zwei gelungenen Vorträgen im Januar und Februar (siehe Beobachter an der Elbe Nr. 26) konnten wir unser Vortragsprogramm im März fortsetzen mit einem Vortrag von Rolf Dernen zum Thema: ›Karl May & Co – 30 Jahre +‹.
     Im April konnten wir Andreas Schumann aus Berlin begrüßen zum Thema ›Karl May in Penang und Sumatra‹. Der für Juni geplante Vortrag von Frau Dr. Gisela Stappert aus Frankfurt, ›Die Welt der Hopi‹, musste leider kurzfristig abgesagt werden.
     Nach der langen Sommerpause gab es dann im September die Vorstellung zweier Bücher mit musikalischer Umrahmung von Frank Elstner und Ulrich Grafe aus Chemnitz zum Thema ›Roter Vogel erzählt – die Geschichte einer Dakota‹ und ›Das Leben des Sitting Bull‹.
     Im Oktober führte uns René Grießbach aus Dresden ›Auf Karl Mays Spuren durch Radebeul‹. Wer diesen Spuren selbst nachgehen möchte, kann dies am Montag nach dem Karl-May-Fest 2017 unter Führung von René Grießbach tun.
     Selbstverständlich ging das Vortragsprogramm auch im November und Dezember weiter. Darüber lesen Sie dann in der nächsten Ausgabe.
     Außerdem hat unser Mitglied René Grießbach in Zusammenarbeit mit dem Museum in diesem Jahr zum zweiten Male für den IFA-Park in Schöneck Entwürfe für Ausstellungstafeln zum Thema ›Karl May‹ erstellt.
     Ebenso zeichnete er verantwortlich für die Sammlung, Auswahl und Gestaltung der Statements zu Karl May, passend zum Festmotto des Karl-May-Festes, welche auf dem gesamten Festgelände und im Museumsgelände ausgehängt wurden. Es konnte speziell bei den Statements heutiger May-Leser eine relative Breite erreicht werden, was den Besuchern zeigen sollte, dass Karl-May-Bücher auch heute noch von allen Bevölkerungsschichten gelesen werden.
     Als letztes möchte ich nochmal daran erinnern, dass bitte die im Mitgliederbrief vom Januar dieses Jahres angefügten Datenblätter ausgefüllt zurückgegeben werden sollten. An alle, die es bisher versäumt haben, nochmal die herzliche Bitte, dies doch noch zu tun.
     Jetzt wünsche ich uns allen erstmal ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr und freue mich darauf, viele von Ihnen bei einer der nächsten Veranstaltungen bzw. beim Museumsbesuch zu treffen.

Beate Störzel

Beate Störzel
Glück-Auf-Str. 11d
01705 Freital
Tel.: 0151 – 6500413
Fax: 0351 – 8373055
E-Mail: beate.stoerzel@karl-may.info 

    


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